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AKTUELLES


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Februar 2020

Jahres-Hauptversammlung der deutschen Nagelplattenbinder-Hersteller


Die Verbände der deutschen Nagelplattenbinder-Hersteller trafen sich zu Ihrer Jahres-Hauptversammlung am 14. Februar 2020 in Leipzig.
Hohe Qualität der Nageplattenbinder-Konstruktionen und deren langfristige Zuverlässigkeit stehen weiterhin im Fokus.

Leipzig/Ostfildern (GIN). Souverän führte der 1. Vorsitzende des GIN, Jochen Meilinger, durch die gemeinsame Jahres-Hauptversammlung der Gütegemeinschaft Nagelplatten-Produkte e.V und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. (GIN) Anfang Februar in Leipzig.
Der Vorsitzende startete mit seinem Geschäftsbericht mit einer positiven Einschätzung des vergangenen sowie des laufenden Geschäftsjahres 2020. Er kritisierte die politische Bühne mit derzeit vielen Egoismen in Zeiten, in denen eher Solidargemeinschaften gefragt sind, um weltweite Probleme wie die Klimasituation, die Corona-Virus-Pandemie etc. anzugehen.

Die GIN hat sich auf die Fahne geschrieben, im Sinne einer echten Solidargemeinschaft anstehende Probleme gemeinsam zu lösen.

Geschäftsführer Thomas Schäfer gab in seinem Geschäftsbericht einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der Verbände und betonte die vorzügliche Gremien- und Pressearbeit im vergangenen Jahr.

Schwerpunkt der Versammlung war die Sicherstellung des langfristigen Einsatzes von Nagelplattenbinder-Konstruktionen in sämtlichen Anwendungsbereichen. Aufgrund von Diskussionen in den Ausschüssen des GIN sowie der Branchenvertreter im Expertenkreis der ARGE-Bau wurde eine Untersuchung des Langzeitverhaltens von Nagelplattenbinder-Konstruktionen im Kontext klimatischer Schwankungen und unterschiedlichen Nutzungsverhaltens angeregt. Dies wurde mit großer Zustimmung aus dem Mitgliederkreise der GIN beschlossen und an die Technische Universität Braunschweig (iTUBS) beauftragt.

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Mitgliederversammlung 2020
Mitgliederversammlung 2020
Mitgliederversammlung 2020

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März 2019

Jahres-Hauptversammlung der GIN-Mitglieder


Stets die optimale Tragwerksqualität im Blick
Anforderungen an die Herstellung und Montage von Nagelplattenbindern steigen/ GIN bereitet neue Schulungen vor

Hannover/Ostfildern (GIN). Die gemeinsame JahresHauptversammlung aller 52 Mitgliedsunternehmen der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. (GIN) fand Mitte Februar im Congress Hotel am Stadtpark in Hannover statt. Nach den Berichten der Vorstandschaft, des Geschäftsführers und der Kassenprüfer, der Obmänner des Marketing-, Technik- und Güte-Ausschusses sowie der Entlastung aller Funktionsträger loteten die Teilnehmer Märkte mit besonderem Zukunftspotenzial aus. Erklärtes Ziel ist, die Verwendung hochwertiger Nagelplattenkonstruktionen auch in neuen Anwendungsbereichen zu etablieren und speziell für die Bindermontage die RAL-Güteüberwachung konsequent auszubauen.

„Wir haben als Interessenverband den Anspruch, Sprachrohr aller Hersteller von Nagelplattenprodukten in Deutschland zu sein. Diese Aufgabe erfordert, dass wir uns von verbandlich nicht-organisierten Betrieben abheben und Maßstäbe für Qualitätsarbeit setzen, die in der gesamten Baubranche anerkannt sind und beachtet werden.“, betonte gleich zu Beginn der Tagung GIN-Vorsitzender Jochen Meilinger, der im Hauptberuf Geschäftsführer seines gleichnamigen Holzbauunternehmens im Altmühltal ist. In seinem Bericht zur Lage der Branche zeichnete er ein positives Bild, verschwieg jedoch nicht, dass er den angestauten Neubaubedarf längst noch nicht in eine angemessene Nachfragesteigerung nach Nagelplattenbindern umgemünzt sieht. In der detaillierten Erläuterung holzbau-typischer Vorteile der Vorfertigung sowie besonderer Produktqualitäten sieht er gute Chancen, dass die Ausschreibung von Tragwerken aus Nagelplattenbindern mit der Zeit immer selbstverständlicher wird, resümierte Meilinger.

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Mitgliederversammlung 2019

        
        
      

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Februar 2018

GIN-Mitgliederversammlung legte Zukunftskurs fest


Jochen Meilinger und Kay-Ebe Schnoor als Vorsitzende bestätigt
Köln/Ostfildern (GIN). Auf der diesjährigen Hauptversammlung der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. bestimmten die Mitglieder erneut Jochen Meilinger zum ersten und Kay-Ebe Schnoor zum zweiten Vorsitzenden. Neu in den Vorstand gewählt wurde Oliver Amandi von MiTek Industries in Köln; er rückt an die Stelle von Rolf Janssen, der nicht mehr kandidierte. Über die Vorstandschaft hinaus wurden auch die Obleute der Ausschüsse, der gesamte Güteausschuss sowie die Rechnungsprüfer neu gewählt. Die Jahreshauptversammlung fand direkt im Anschluss an die Fachmesse DACH+HOLZ International im Kölner Mercure Hotel Serverinshof statt.

Generell sehen sich die Gremien und Ausschüsse des GIN einer Vielzahl wachsender Herausforderungen gegenüber, die von einem einzelnen Unternehmen nicht zu bewältigen wären. „Die dringend notwendigen Verbandsaktivitäten brauchen eine angemessene finanzielle Basis. Die neue Beitragsordnung des GIN trägt diesem Anspruch Rechnung“, führte Jochen Meilinger zu Beginn der Mitgliederversammlung aus. Der bisherige und wiedergewählte 1. Vorsitzende des GIN steckte den weiteren Verbandsweg ab, um das Bauen mit Nagelplattenbindern noch attraktiver zu machen: Für den GIN-Vorstand kommt der Normungsarbeit besondere Bedeutung zu, da dabei die Weichen für die Produktverwendbarkeit gestellt werden. Dies gilt auch für die Mitwirkung in internationalen Normungsgremien – eine Aufgabe, der sich GIN-Vorstandsmitglied Konrad Meier mit großem Engagement erfolgreich widmet; so etwa beim Thema Querzug-Veränderungen. Auch die Überarbeitung des Eurocode 5 gehört zu diesem baurechtlichen Kanon. Im Hinblick auf das Anwendungsspektrum von Nagelplattenprodukten stehen Open-Web-Joists für Geschossdecken, die Einrichtung eines Arbeitskreises Studiobinder, die Plattenbemessung sowie die Wissensvermittlung an TUs und Meisterschulen im Vordergrund. Auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach zusätzliche nationale Produktanforderungen, wie sie in den Bauregellisten definiert sind, gestrichen werden müssen, gilt es für den GIN als maßgeblichen Branchenverband zu beachten und für die Gemeinschaft aller Mitglieder im Auge zu behalten.

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Der Vorstand

        
        
      
  

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Februar 2017

Mitgliederversammlung tagte in Würzburg auf Schloss Steinburg

GIN-Vorsitzender Jochen Meilinger: Wir müssen die Märkte der Zukunft bedienen

Im Würzburger Schlosshotel Steinburg fand Mitte Februar die Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. statt.

Unter souveräner Leitung von GIN-Vorstand Jochen Meilinger fassten die Mitglieder tragfähige Beschlüsse, die dem anhaltenden Holzbauboom und einer Bauwirtschaft im Umbruch gleichermaßen Rechnung tragen. „Neue Marktchancen zu erkennen und konsequent zu ergreifen“, sieht GIN-Vorsitzender Jochen Meilinger als zentrale Zukunftsaufgabe. Dazu gehört für den erfahrenen Holzbauingenieur aus dem Altmühltal, die Leistungsfähigkeit des eigenen Gewerks bei allen Entscheidern auf Kundenseite offensiv bekannt zu machen: „Wir müssen uns bewegen, müssen uns zeigen, müssen unsere Stärken konsequenter als jemals zuvor in die Waagschale werfen, um bei der Auftragsvergabe die Nase vorn zu haben. Der Holzbau boomt, das kommt uns entgegen. Gleichzeitig lässt der Fachkräftemangel im Baugewerbe Bauträger, Generalunternehmer und Hausbauunternehmen nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Baustellen termingerecht und zuverlässig mit den benötigten Bauteilen zu beliefern. Gütegesicherte Dachtragwerke aus vorgefertigten Nagelplattenbindern sind da eine naheliegende Entscheidung“, appellierte Meilinger in einer leidenschaftlichen Rede an die Verbandsmitglieder, im Tagesgeschäft unternehmerische Flexibilität und Weitsicht zu beweisen.

Alte Zöpfe abschneiden
Das Verharren in alten Mustern bringt nach Meilingers Überzeugung nichts, weil sich die Bauwirtschaft erkennbar im Umbruch befindet. „Wir müssen den Mut haben, auf bequeme, unterm Strich aber unrentable Projekte zu verzichten, wenn unsere Kräfte dafür anderswo gewinnbringender einzusetzen sind!“, gab der GIN-Vorsitzende zu bedenken. Anhaltspunkte, wo profitable neue Märkte zu finden sind, hat die GIN-Markterhebung von 2015 geliefert; die detailgenaue Studie liegt allen Mitgliedsunternehmen vor.

Veränderungsprozesse mitgestalten
Erkannte Vermarktungschancen gilt es konsequent zu nutzen, da sich in vielen Bereichen der Bauwirtschaft die Anforderungen grundlegend ändern. Beispielsweise macht die zunehmende Europäisierung auch vor geltenden nationalen Holzbau-Normen nicht halt – EC 5 als Stichwort. Die Projektabwicklung nach der BIM-Methode wird durch den jüngsten Ministerialerlass für öffentliche Bauprojekte ab einer bestimmten Bausumme bundesweit zum Standard. Auch die Gütesicherung sieht sich neuen Herausforderungen gegenüber; auf den weitgehenden Wegfall des nationalen Ü-Zeichens und der deutschen zusätzlichen bauordnungsrechtlichen Anforderungen an die Qualität von Bauprodukten gilt es durch privatrechtliche Qualitätssicherungen zu reagieren. Nur so können den Auftraggebern, den am Bau beteiligten Planern und den ausführenden Unternehmern zukünftig nachvollziehbar die notwendigen Qualitätsstandards zugesichert werden. Optimal dafür geeignet ist das 2014 grundlegend reformierte RAL-Gütezeichen Nagelplattenprodukte. (...)
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Der neue Vorstand

        
        
      
      


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Februar 2016

Mitgliederversammlung tagte in Potsdam


Ab sofort mehr Marketing!
Herausforderung: Technische Eigenschaften von Nagelplattenbindern in Anwendervorteile „übersetzen“


Unter souveräner Leitung von Kay-Ebe Schnoor, 2. Vorsitzender des GIN, fand die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. Ende Februar in Potsdam statt.

Bei der gut besuchten Veranstaltung präsentierte der Interessenverband seinen Mitgliedern ein Bündel systematisch aufeinander abgestimmter Marketingmaßnahmen, die potenziellen Kunden technische, wirtschaftliche und ökologische Vorzüge von Tragwerken aus Nagelplattenbindern in aller Deutlichkeit vor Augen führen.

„Wir haben uns in den vergangen Jahren an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt, haben wissenschaftliche Untersuchungen in zentralen Anwendungsfragen zum Teil selbst initiiert und durch die gewonnenen Erkenntnisse die technischen Eigenschaften von Nagelplattenbindern und die Fertigungsverfahren beharrlich optimiert. Jetzt ist es an der Zeit, die qualitativen Pluspunkte unserer Dachtragwerke so hervorzuheben, dass jeder Interessent, jeder Architekt, jeder Planer und jeder Bauherr die entscheidenden Vorteile von Nagelplattenbinderkonstruktionen sofort bemerkt“, erklärte GIN-Vorstand Kay-Ebe Schnoor die weitreichenden Überlegungen der Verbandsspitze.

Differenziertes Verbandsmarketing soll Tragwerke aus Nagelplattenbindern somit noch bekannter und attraktiver machen. Statt über technische Merkmale sprechen der GIN und seine Mitgliedsfirmen deshalb verstärkt über den vielfältigen Nutzen, den die anspruchsvollen Tragwerkskonstruktionen dem Auftraggeber in konkreten Bedarfssituationen stiften. Und: Der GIN gibt seinen Mitgliedern praxisgerechte Argumente und Kommunikationsmittel an die Hand, die den Unternehmen helfen, etablierte wie potenzielle neue Kunden von der eigenen Bauweise zu überzeugen. Verbands- und Firmenaktivitäten werden dazu stärker als in der Vergangenheit verzahnt. Medienpartnerschaften sorgen für optimale Präsenz in der Baufachpresse und eine fokussierte Wahrnehmung durch die Entscheider. (...)
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Der neue Vorstand

        
        
      
      
      

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Juni 2015

Praxis-Seminar „Montage von Nagelplattenkonstruktionen“ in Ostfildern
„Der Binder muss im Senkel stehen!“


Ein Dutzend Monteure, Statiker und Zimmerer war der Einladung des GIN nach Ostfildern gefolgt, um Ende Juni am Praxis-Seminar „Montage von Nagelplattenkonstruktionen“ teilzunehmen. Schulungsleiter Dipl.-Ing. Ralf Stoodt, Sachverständiger für den Holzbau sowie Obmann im GIN-Ausschuss für Gütesicherung, erläuterte die Finessen der sachgerechten Lagerung von Nagelplattenbindern auf der Baustelle, die lotrechte Montage der Binder auf den Umfassungswänden des Gebäudes, die räumliche Aussteifung des gesamten Dachtragwerks sowie die Lastabtragung. „Der Weg hierher hat sich gelohnt, das war wirklich praxisnah. Die arbeitspraktischen Anregungen zur Vermeidung von Imperfektionen sowie die Erläuterungen der geltenden Normen und technischen Regeln wurden informativ, anschaulich und verständlich dargestellt“, war aus dem Teilnehmerkreis zu hören. Dementsprechend angeregt verlief die Diskussion im Plenum, in deren Verlauf sich die Holzbaupraktiker auch gegenseitig kollegiale Empfehlungen gaben.

Ein ausführlicher Bericht über den bemerkenswerten Schulungstag in Ostfildern sowie die Seminarinhalte folgt in Kürze.
Montageseminar Juni 2015
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Februar 2015

Mitgliederversammlung tagte in Hamburg
Vorstände Jochen Meilinger und Kay-Ebe Schnoor wiedergewählt


Die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. fand am 28. Februar in Hamburg statt. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden Jochen Meilinger als 1. Vorsitzender und Kay-Ebe Schnoor als 2. Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Ihre neue Amtszeit dauert drei Jahre.

Besonders gelobt wurde von den GIN-Mitgliedern die Erweiterung des Geltungsbereichs des RAL-Gütezeichens 601: Es umfasst die Herstellung von Nagelplattenprodukten und kann sich seit September letzten Jahres darüber hinaus auch auf die Montage von Nagelplattenbindern erstrecken. Somit steht den Mitgliedern der Gütegemeinschaft wie auch allen anderen Betrieben, die Dachtragwerke aus Nagelplattenbindern errichten, ein Instrument zum Nachweis ihrer besonderen Qualifikation für die Bindermontage zur Verfügung. (...)
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Mitgliederversammlung

        
        
      
      
      

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September 2014

Pressekonferenz vor Journalistenverband
"Arbeitskreis Baufachpresse e.V."


Beim Spaziergang durch die Stadt sieht man Straßen, Häuser, Gärten. Architektur ist aber weit mehr als nur die äußere Gestalt eines Gebäudes. Auch die Konstruktion von Dach und Wand sowie deren Materialität wollen gewürdigt sein, wenn die Qualität eines Bauwerks angemessen beurteilt werden soll. 75 Mitgliedern des renommierten Arbeitskreises Baufachpresse (abp), die am 20. September der Einladung zur Pressekonferenz im Forum Holzbau gefolgt waren, präsentierten fünf Repräsentanten der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte (GIN) einen bunten Strauß eindrucksvoller Fakten über Dachtragwerke aus Nagelplattenbindern. Den Rahmen der Veranstaltung bildete die Jahrestagung des Arbeitskreises Baufachpresse, die sich vom 18. bis 21. September mit Großprojekten wie "Stuttgart 21" befasste. "Fast jeder von Ihnen hält sich mehr oder minder häufig unter einem Dachtragwerk aus Nagelplattenbindern auf - zum Beispiel beim Einkaufen im Supermarkt", führte GIN-Vorstandsmitglied Bodo Mierisch ein typisches Beispiel für Gebäude an, bei deren Bau Nagelplattenbinder zum Einsatz kommen. Auch Dachtragwerke von Produktions- und Lagerhallen, landwirtschaftlichen Gebäuden, Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern werden mit Nagelplattenbindern ausgeführt. Allerdings sieht man sie in der Regel nicht, da die Dacheindeckung außen das Tragwerk überdeckt. Im Gebäude endet die freie Sicht nach oben zumeist an der Deckenbekleidung, so dass die sehenswerten Details von Nagelplattenbinderkonstruktionen dem Auge verborgen bleiben. Grund genug für Verbandsgeschäftsführer Joachim Hörrmann, GIN-Vorstandsmitglied Bodo Mierisch, den Trendexperten Frank Wolf, Hans Werner Backes als Obmann im GIN-Marketingausschuss sowie Ralf Stoodt, Sachverständiger und Obmann des Güteausschusses, die Medienvertreter über wesentliche Merkmale hochwertiger Dachtragwerke kenntnisreich zu informieren.

Bauen mit Holz
Die herausragenden Eigenschaften von Holz als Baumaterial stellte GIN-Geschäftsführer Dipl.-Betriebswirt Joachim Hörrmann in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Er führte aus, dass das Bauen mit Holz aus dem städtischen Baugeschehen über lange Zeit hinweg verdrängt worden war: "Man kann sich eigentlich nur darüber wundern, dass das Baumaterial Holz einerseits für Dachtragwerke seit eh und je die unbestrittene Nummer 1 ist, andererseits für Geschossdecken, Innen- und Außenwände aber erst heute in seiner ganzen Vielfalt wahrgenommen wird. Dabei bietet der nachwachsende Naturwerkstoff unter anderem bei der innerstädtischen Nachverdichtung von Baulücken sowie für Aufstockungen auf Bestandsgebäuden enorme Vorteile gegenüber anderen, zumeist deutlich schwereren Baumaterialien." Auf die Frage, bis zu welcher Höhe man Häuser aus Holz bauen könne, sagte Hörrmann, der auch Hauptgeschäftsführer der Zimmererverbände Holzbau Baden-Württemberg ist: "Aus konstruktiver Sicht gibt es mit Holz keinerlei Höhenbeschränkung. Sie können eigentlich beliebig hohe Holzhäuser bauen; was einer stärkeren Nutzung von Holz am Bau in Deutschland entgegensteht, sind Baugesetze und Verordnungen, die den tatsächlichen Eigenschaften des Naturwerkstoffs nicht immer gerecht werden. Insofern ist von uns noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten." (...)
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Pressekonferenz Baufachpresse im FORUM HOLZBAU

        
        
      
      
      
      
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September 2014
Neue RAL-Gütesicherung Nagelplattenprodukte für Herstellung von Nagelplattenbindern und deren Montage


Die umfassend weiter entwickelte RAL-Gütesicherung Nagelplattenprodukte, RAL-GZ 601 wurde nun nach umfassenden Korrekturdurchläufen und unter Berücksichtigung der Einsprüche und Hinweis der von RAL einbezogenen Fach- und Verkehrskreise fertig gestellt und seitens RAL anerkannt. Die Gütesicherung hat nun eine völlig neue Struktur und gliedert sich in den Teil I für die Herstellung von Nagelplattenprodukten und den Teil II für deren Montage.

Im Teil I wurden
- die Inhalte und Anforderungen an die europäische NP-Binder-Norm DIN EN 14250 und die Anwendungsnorm DIN 20000-4 angepasst,
- die neuen Regelungen zum Holzschutz, insbesondere dem Konstruktiven Holzschutz, entsprechend DIN 68800 umgesetzt,
- durch die Festlegung der ausschließlichen Verwendung von technisch getrocknetem Holz wird nun auf chemischen Holzschutz weitestgehend verzichtet.

Der Teil II für die Montage von Nagelplattenkonstruktionen wurde nach umfassenden Beratungen neu entwickelt. Damit steht nun den Mitgliedern der Gütegemeinschaft und allen Betrieben die Nagelplattenbinder montieren, ein Instrument zum Nachweis und zur Dokumentation der besonderen Güte und Qualität der Bindermontage zur Verfügung.

Die neue Gütesicherung steht hier zum Download bereit.

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September 2013
Erste Eindrücke von der Pressereise Nord


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Mai 2013

Gute Stimmung und viel Neues bei der GIN-Pressereise Süd

Sie halten zusammen, was die Dachlast sicher trägt: Nagelplatten. In Holzsystembinder, die bis zu 35 m lang sein können, werden sie an statisch relevanten Knotenpunkten von beiden Seiten unverrückbar eingepresst. Welche Vorzüge diese robuste, äußerst wirtschaftliche und ungemein ressourcenschonende Konstruktionsweise in der Praxis hat, konnten zehn Fachjournalisten Mitte Mai auf der >Pressereise Süd< des GIN erfahren. Auch die politische Prominenz zeigte sich beeindruckt: Staatssekretär Gerhard Eck vom Bayerischen Ministerium des Inneren ließ es sich nicht nehmen, der Verleihung eines PEFC-Zertifikats an ein GIN-Mitgliedsunternehmen persönlich beizuwohnen und die tragende Funktion der mittelständischen Bauwirtschaft – insbesondere des Holzbaus – für den Freistaat Bayern und die Bundesrepublik zu unterstreichen.

Das Anderthalb-Tage-Programm der ersten Pressereise des GIN überhaupt umfasste gleich mehrere berichtenswerte Stationen und führte von München-Pasing über Dietfurt im Altmühltal bis ins fränkische Stadtlauringen.

Station 1: Eine Reithalle von Laumer Bautechnik

Ein besonders sehenswertes Referenzgebäude ist die neue Reithalle der Reitschule Eschenhof in München-Pasing, die der GIN und seine Gäste im Rahmen der Pressereise Mitte Mai als erste Station ansteuerten. Bei diesem Zweckbau wurde die Dachkonstruktion mit Nagelplattenbindern sichtbar ausgeführt; überdies erhielt der natürliche Holzbau eine weit auskragende Dachverlängerung, die einen großen Teil des Vorplatzes freitragend überdacht. Vor Wind und Wetterlaunen gut geschützt, können die jungen Reitschüler/-innen ihre Ponys hier regengeschützt und dennoch an der frischen Luft satteln und striegeln. „Wie für GIN-Mitgliedsunternehmen vorgeschrieben, wurde die gesamte Dachbinderkonstruktion ohne Holzschutzmittel ausgeführt. In der Halle herrscht eine heimelige Wohlfühlatmosphäre, die spontan Lust aufs Reitenlernen macht“, freut sich Firmenchef Richard Laumer für seine Auftraggeber, die sich mit Begeisterung für die kleinen Nachwuchsreiter engagieren. www.laumer.de

Station 2: Bindermontage live bei Meilinger Holzbau

Stolz ist Jochen Meilinger, der der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte und dem Interessenverband Nagelplatten in zweiter Amtszeit als 1. Vorsitzender vorsteht, auf seine High-Tech-Trockenkammer: „Hier werden die Holzstäbe für bis zu 35 m lange Nagelplattenbinder auf eine Restfeuchte unter 20 Prozent getrocknet, so dass Schädlinge und Schimmel keinen Nährboden finden. Chemische Holzschutzmittel sind dadurch entbehrlich“, betont Meilinger. Der vom GIN befürwortete Verzicht auf chemische Holzschutzmittel gilt natürlich auch für die eigene Lagerhalle, deren Dachstuhl unter den Augen der staunenden Journalisten anlässlich der Pressereise seinen letzten Schliff erhielt. Bei einer Nagelplattenbindermontage in luftiger Höhe live dabei zu sein, ist selbst vom Boden aus betrachtet ein besonderes Erlebnis. 7.400 m² Lagerfläche stehen Meilinger Holzbau nach der endgültigen Fertigstellung des Hallenneubaus zur Verfügung. „Dann haben wir hier genügend Platz, um gleich mehrere Supermarktdächer gut geschützt vor Wind und Wetter zwischenzulagern“, sagt der Verbands- und Firmenchef. meilinger-holzbau.de

Station 3: PEFC-Zertifikat für Krug Holzsystembinder

Ihrer ökologischen Verantwortung ist sich die KRUG Holzsystembinder GmbH schon seit der Firmengründung bewusst. Ausnahmslos mit Holz aus heimischen Wäldern arbeitet der innovationsfreudige Holzbaubetrieb, der sich bereits vor 60 Jahren der Nachhaltigkeit verschrieben hat. „Holz ist Natur, Holz ist Authentizität. Holz ist Heimat, wenn wie bei uns nur mit standortnah geschlagenen Nadelbäumen gearbeitet wird“, betont Prokuristin Elke Krug-Hartmann, die für das Marketing verantwortlich ist. Daher ist es nur folgerichtig, dass sich der europaweit erfolgreiche Holzsystembinderhersteller die Nachhaltigkeit seiner Rohmaterialien zertifizieren ließ. „Das PEFC-Zertifikat ist Ausdruck Ihrer unternehmerischen Haltung, die Wert auf Holz mit Herkunft legt“, würdigte Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer PEFC Deutschland e.V., das entschiedene Eintreten des Unternehmens Krug für Holz aus heimischer, kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft. PEFC steht für "Program for the Endorsement of Forest Certification Schemes" und bedeutet übersetzt "Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen". krug-holzbau.de

Die komplette Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.
Pressereise

        
        
      
      
      
      
      
      
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Mitgliederversammlung, März 2013

Neuwahlen beim GIN: Mitgliederversammlung bestätigt Jochen Meilinger als 1. Vorstand

Auf stolze 46 Mitgliedsunternehmen ist der Interessenverband Nagelplatten angewachsen, fast alle gehören auch der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte an und dürfen aufgrund regelmäßiger Eigen- und bestandener Fremdüberwachungen das begehrte RAL-Gütezeichen 601 führen. „Exzellente Qualität ist unser aller oberste Maxime“, brachte GINGründungsmitglied Walter Bauer das gemeinsame Credo der Hersteller von Nagelplatten und -produkten auf den Punkt. Wie diesem hohen Anspruch – vor dem Hintergrund sich wandelnder Märkte und technischer Normen auf nationaler wie auf europäischer Ebene – am besten Geltung verschafft werden kann, wurde Ende Februar bei der diesjährigen Mitgliederversammlung im Verbändehaus FORUM HOLZBAU lebhaft diskutiert. Außer satzungsgemäßen Neuwahlen standen zahlreiche anspruchsvolle Themen aus den Bereichen Technik, Marketing und Gütesicherung auf dem Programm. Breiten Raum nahm die Frage des Holzschutzes ein.



Geschäftsführer Joachim Hörmann wies auf die überaus rege Ausschussarbeit hin, die den GIN auszeichnet: „Allein 2012 haben sich 20 Gremiensitzungen mit Fragen des Wohn- und Nichtwohnbaus befasst. Aktivitäten auf hohem fachlichen Niveau tragen dazu bei, dass immer mehr Architekten nach Ostfildern ins FORUM HOLZBAU kommen, um Holzbau zum Anfassen zu erleben und sich Informationen aus erster Hand zu sichern“, sagte Hörrmann. Dementsprechend ist die Auslastung der Betriebe ausgezeichnet, zog der GINGeschäftsführer eine positive Bilanz der Effekte reger Verbandstätigkeit.



Mit Herz und Sachverstand
Einen weiteren Grund, weshalb Nagelplattenkonstruktionen mit kräftigem Rückenwind segeln, sind die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit des Verbandes und seiner Mitgliedsunternehmen. „Der GIN bietet Services, eröffnet Chancen, gibt Möglichkeiten. Dazu zählt zum Beispiel die Möglichkeit, die eigene Gütesicherung nachprüfbar zu gestalten, um das begehrte RAL-Gütezeichen zu erwerben“, führte Jochen Meilinger/Meilinger Holzbau aus, der von der Mitgliederversammlung in seinem Amt als 1. Vorsitzender einstimmig bestätigt wurde. Zum 2. Vorsitzenden wählte die GIN-Mitgliederversammlung Kay-Ebe Schnoor/Ing.-Holzbau Schnoor, zu weiteren Vorständen Hans Werner Backes/HSH Hennefer System Holzbau, Jerg Bartenbach/MiTek Industries, Rolf Janssen/Janssen Holzbau, Elke Krug-Hartmann/Krug Holzbau, Bodo Mierisch/Opitz Holzbau und Detlev Schnitker/Wolf Systembau



Den vollständigen Bericht zur Mitgliederversammlung können Sie in unserer Pressemitteilung nachlesen: Pressemitteilung herunterladen

Mitgliederversammlung März 2013

      
      
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Chef-Seminar, 12./13. Oktober 2012

Nagelbinderhersteller treffen sich zum 1. GIN Chef-Seminar

„Nicht nur im Betrieb arbeiten, sondern auch am Betrieb arbeiten“.

Unter diesem Motto begrüßten der Vorsitzende Jochen Meilinger und der Geschäftsführer Joachim Hörrmann die Teilnehmer des 1. GIN Chef-Seminares der Güte- und Interessengemeinschaft Nagelplattenbinder.

 

Fernab vom betrieblichen Alltag befassten sich die Unternehmer und Unternehmerinnen mit Themen der zeitgemäßen und erfolgsorientierten Unternehmensführung.

 

Dipl.-Psych. Klaus Rempe erarbeitete mit den Teilnehmern die wichtigsten Erfolgskriterien von Führungspersönlichkeiten. Er berichtete darüber hinaus über beispielhafte Mitarbeiter-Motivation in kleinen und mittleren Betrieben. Anschließend stellte Dipl.-Kfm. Thomas Schäfer von der Verbandsgeschäftsstelle „Forum Holzbau“ einen Notfallplan für einschneidende betriebliche Ereignisse vor. „Was ist wenn der Chef ausfällt?“ Mit Checklisten und Mustertexten gab er den Teilnehmern wertvolle Hilfsmittel an die Hand. Als „Dinner Speaker“ beleuchtete Dr. Dirk Solte, die Ursachen und Auswirkungen der Finanz- und Staatsschulden-Krise.

 

Den Abschluss bildete ein Betriebsbesuch bei der Firma Klenk Holz AG in Baruth, der den Teilnehmern einen wertvollen Einblick in die Sägewerkstechnik einerseits sowie die Weiterveredelung des Holzes bis hin zum Abbund andererseits gewährte.

 

Die 25 Teilnehmer hatten auch am Rande des Seminars die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und aktuelle Branchenthemen zu besprechen. Die Veranstaltung erhielt von den teilnehmenden Mitgliedsunternehmen eine sehr positive Benotung. Für das nächste Chef-Seminar im Oktober 2013 möchte die Geschäftsstelle weitere Mitgliedsbetriebe als Teilnehmer gewinnen.

Begrüßung zum Chefseminar 2012

      
      
        
        
        
        
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